Deutsche
Bibliotheksstatistik

Allgemeine Informationen

Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) erhebt jährlich Daten aus fast 10.000 Öffentlichen Bibliotheken, Hochschulbibliotheken, wissenschaftlichen Spezialbibliotheken, Fahr-, Musik-,  und Patientenbibliotheken. Sie liefert ein Gesamtbild des Stands und der Entwicklung der deutschen Bibliothekslandschaft  und ermöglicht Vergleiche zwischen Bundesländern, Unterhaltsträgern, Größenklassen und Einzelbibliotheken. Die Auswertungen liefern wertvolle Daten zur eigenen Leistungsanalyse der Bibliothek und zum Leistungsvergleich mit anderen Bibliotheken. Sie kann herangezogen werden, um den Leistungsstand und die –entwicklung der eigenen Einrichtung darzulegen.

Erläuterungen zu Einzelfragen

2.12 Bibliotheksbesuche

Bibliotheken  sind die meistbesuchten öffentlichen Einrichtungen – keine andere  Institution, auch nicht das örtliche Hallenbad oder der Fußballverein, kann mehr Gäste aufweisen. Leider erheben noch nicht alle Bibliotheken in Niedersachsen die wichtige Kennzahl aller "Besucher", als auch derjenigen, die keine Medien ausleihen, sondern die Bibliothek nur vor Ort in Anspruch nehmen.

Erfasst wird die Kennzahl in der DBS unter Punkt 2.12:

„Als Zähleinheit gilt hier der tatsächliche Bibliotheksbesuch, d.h. wenn ein und dieselbe Person z.B. dreimal am Tag das Bibliotheksgebäude betritt, ist für sie der Zählwert 3 einzutragen. Die Ermittlung kann durch Stichprobenzählung oder durch Zählapparate erfolgen. Ein Besuch liegt vor, wenn eine Person die Bibliothek aufsucht, unabhängig davon ob diese Person eingetragener Benutzer ist oder nicht, bzw. ob sie Medien entleiht oder nicht. Ein Besuch liegt auch vor, wenn die Außenrückgabe benutzt wurde. Zu zählen sind auch Besuche von Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen." 

Erhoben werden kann die Kennzahl ganz einfach mittels eines elektronischen Besucherzählgeräts. Eine Liste mit Besucherzahlgeräten, die sich zum Einsatz in Bibliotheken eignen, ist über die Website der Landesfachstelle Bayern abrufbar.